Fragen & Antworten

Was ist eine Anpassungsqualifizierung?

Wird einer Fachkraft mit ausländischem Berufsabschluss eine teilweise Gleichwertigkeit mit dem deutschen Referenzberuf bescheinigt, können bestehende Unterschiede mit einer Anpassungsqualifizierung ausgeglichen werden. Im Anschluss an die Anpassungsqualifizierung kann die Fachkraft in einem Folgeantrag die volle Gleichwertigkeit erlangen. Wenn es sich um einen reglementierten Beruf handelt, muss eine Anpassungsqualifizierung absolviert werden, um in dem Beruf arbeiten zu können.

Eine teilweise Gleichwertigkeit wird dann bescheinigt, wenn im Anerkennungsverfahren praktische oder theoretische „Lücken“ festgestellt wurden. Diese werden im Anerkennungsbescheid beschrieben. Um diese Lücken zu schließen, können praktische und/oder theoretische Maßnahmen durchgeführt werden. Diese können in einem Betrieb oder auch außerbetrieblich bei einem Bildungsträger oder in überbetrieblichen Lehrwerkstätten stattfinden. Es kann sinnvoll sein, dass Betriebe die Fachkraft für entsprechende Maßnahmen freistellen.

Lokale, regionale und überregionale Seminar- und Weiterbildungsangebote sowie Informationen zu den Bildungsanbietern finden Sie in der Aus- und Weiterbildungsdatenbank KURSNET der Bundesagentur für Arbeit. Auch die regionalen Anlaufstellen des Förderprogramms „Integration durch Qualifizierung (IQ)“ bieten Information zu Anpassungsqualifizierungskursen an.

Lassen Sie sich davon inspirieren, wie andere Unternehmen die Anpassungsqualifizierung nutzen:

[Hier den Artikel aus dem derzeitigen Blog verlinken/einbinden:] https://www.unternehmen-berufsanerkennung.de/blog/mit-der-anpassungsqualifizierung-fachkraefte-sichern

[Hier den Artikel aus dem BQ-Portal verlinken/einbinden:] https://www.bq-portal.de/Anerkennung-f%C3%BCr-Betriebe/Praxisbeispiele