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Preisträger 2017: BASF SE Ludwigshafen - Länderübergreifende Kooperation zur Fachkräftesicherung

BASF SE

Als das größte Chemieunternehmen der Welt möchte BASF SE wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden. Das Thema Fachkräftesicherung ist für den Konzern mit rund 114.000 Mitarbeitenden eine Herausforderung. Um ihr zu begegnen, ging das börsennotierte Chemieunternehmen im Jahr 2013 einen ebenso ungewöhnlichen wie erfolgreichen Weg: Gemeinsam mit der spanischen Berufsfachschule Comte de Rius und der BASF Española in Tarragona startete die BASF SE Ludwigshafen eine Ausbildungskooperation, in der seitdem pro Jahr 15 bis 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer starten. Unterstützt wurde sie dabei von der IHK Pfalz und der IHK FOSA.

Es handelt sich hierbei um ein Programm zur qualifizierten Zuwanderung. Ein wesentlicher Baustein der Kooperation ist die Kombination aus Theorie und Praxis und damit verbunden eine mögliche Gleichwertigkeitsanerkennung.

BASF SE Ludwigshafen

Spanien hat mit durchschnittlich 40,5 % die zweithöchste Jugendarbeitslosigkeitsquote in der Europäischen Union. In manchen Regionen liegt sie bei rund 60 % (Statista, März 2017 und Eurostat, Januar 2017). Das Programm der BASF SE bietet jungen Spanierinnen und Spaniern eine berufliche Perspektive in Deutschland.

Durch das Programm werden die Teilnehmenden frühzeitig mit der Arbeitswelt bei BASF SE vertraut gemacht. Durch die Anerkennung stehen ihnen dann die gleichen Chancen auf Beschäftigung und Weiterbildung offen wie unseren eigenen Auszubildenden.

BASF SE Ludwigshafen

An der Berufsfachschule Comte de Rius erwerben die jungen Leute die Qualifikation zum „Técnico Superior en Química Industrial". Schon während dieser theoretischen Ausbildung haben die Auszubildenden Praxisblöcke bei BASF SE in Ludwigshafen und BASF Española in Tarragona sowie intensive Sprachkurse. Um das Praxiswissen an die deutschen Ausbildungsstandards anzugleichen, findet nach dem erfolgreichen Schulabschluss in Tarragona eine 17-monatige Praxisphase in Deutschland statt. Anschließend beantragt die BASF SE für die Absolventinnen und Absolventen des Programms die berufliche Anerkennung für den Beruf der Chemikantin beziehungsweise des Chemikanten.  

Die BASF SE unterstützt die spanischen Auszubildenden im Rahmen des Anerkennungsverfahrens mit zahlreichen Angeboten: 

  • Information und Beratung der Teilnehmenden 
  • Unterstützung bei der Zusammenstellung der erforderlichen Unterlagen
  • Zentrale Antragstellung durch die Ausbildung BASF SE
  • Übernahme der anfallenden Kosten 

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