Fehlerhafte Darstellung?
Bitte klicken Sie hier.
Logo unternehmen berufsanerkennung - Mit Fachkräften gewinnen

Newsletter 1/2016

Editorial

Gut ein halbes Jahr ist es her, dass die Dachverbände von Industrie und Handel sowie Handwerk das Projekt  'Unternehmen Berufsanerkennung – Mit ausländischen Fachkräften gewinnen' aus der Taufe gehoben haben. Seither ist einiges passiert: das Partnernetzwerk aus IHKs und HWKs hat sich konstituiert, das Projekt ist mit Website und Twitter in der virtuellen Welt vertreten und zwei Veranstaltungen – das Unternehmerlunch und der Auftakt – liegen hinter uns. Höchste Zeit also, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen.

Was sind die Ziele, Erwartungen und Motivationen der Projektinitiatoren? Warum und wie wollen sie die berufliche Anerkennung fördern? Dazu haben wir mit Henning Paulmann (DIHK) und Daike Witt (ZDH) gesprochen.

Weitere Informationen zu der groß angelegten Kommunikationsoffensive für Berufsanerkennung finden Sie unter der Überschrift "Aus dem Projekt".

Was die Partnerkammern motiviert, sich im Projekt "Unternehmen Berufsanerkennung" zu engagieren, erfahren Sie in der Rubrik "Aus der Praxis". In dieser Ausgabe berichten die IHK Würzburg und die HWK Südwestfalen.

Wenn Sie Fragen zum Projekt und/oder Anregungen für den Newsletter haben, freuen wir uns auf Ihre Nachricht.

Für heute wünschen Ihnen eine anregende Lektüre und verbleiben mit

herzlichen Grüßen

Ihre

Indre Zetzsche und Svenja Prinz

Im Fokus

Berufliche Anerkennung – Wie Unternehmen mit ausländischen Fachkräften gewinnen

Vor gut vier Jahren, am 1. April 2012, ist das "Gesetz zur Verbesserung der Feststellung und Anerkennung im Ausland erworbener Berufsqualifikationen" (kurz: BQFG) in Kraft getreten. Seither können alle Menschen, die ihren Berufsabschluss im Ausland erworben haben, ihre Qualifikation mit einem deutschen Referenzberuf vergleichen lassen – unabhängig von Staatsangehörigkeit, Wohnsitz und Aufenthaltsstatus. Davon profitieren nicht nur die Fachkräfte selbst, sondern auch Unternehmen. 

Für die betrieblichen Chancen der Berufsanerkennung zu sensibilisieren, ist das Ziel des Projekts "Unternehmen Berufsanerkennung". Wir haben mit Henning Paulmann (Referat Anerkennung ausländischer Abschlüsse und Kompetenzerfassung beim DIHK) und Daike Witt (Referat Berufliche Bildung beim ZDH) über den Mehrwert der beruflichen Anerkennung für Unternehmen gesprochen. Weiterlesen

Aus der Praxis

„Berufsanerkennung wird an Bedeutung gewinnen“ - Einblicke in die IHK Würzburg

„Vor dem Hintergrund der Flüchtlingssituation wird die Nachfrage auf Anerkennung ausländischer Berufe deutlich steigen.“ Davon ist Max-Martin W. Deinhard, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK Würzburg-Schweinfurt, überzeugt. Nicht zuletzt darum will die Industrie- und Handelskammer den Berufsanerkennungsservice der IHK FOSA bei ihren Mitgliedsunternehmen noch bekannter machen. Weiterlesen

„Wichtig ist es, Motiv und Ziel des Antragstellers zu identifizieren“ – Einblicke in die HWK Südwestfalen

„Wir wollen den Antragstellern helfen, sich beruflich zu etablieren. Deshalb schaue ich auch, was am ehesten zum beruflichen Profil passt und wo die Chancen einer Anerkennung am höchsten sind." Manchmal stellt sich dabei heraus, dass andere Wege schneller oder einfacher zum Ziel führen, weiß Frau Stümpel-Müller von der HWK Südwestfalen, aber nicht immer. Weiterlesen

Aus dem Projekt

Projektsteckbrief "Unternehmen Berufsanerkennung"

Wen und was wollen wir wie erreichen?

  • Wer? Unsere Zielgruppe sind kleine und mittelständische Unternehmen.
  • Warum? Weil berufliche Anerkennung Transparenz über ausländische Qualifikationen schafft und die Arbeitsmarktintegration von Zuwanderern und Flüchtlingen damit erleichtert.
  • Wozu? Unser Ziel ist es, die Kenntnis, Akzeptanz und Nutzung der beruflichen Anerkennung auf Unternehmensseite zu erhöhen.
  • Wie? Wir informieren Unternehmen im telefonischen Direktkontakt, über innovative Kommunikations- und passgenaue Veranstaltungsformate.
  • Mit wem? Die Umsetzung erfolgt im Schulterschluss mit den 15 Partnerkammern und in Kooperationen mit einschlägigen Stakeholdern.

Wer ist dabei?

  • Initiatoren: DIHK und ZDH
  • Förderer: Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Umsetzungspartner: DIHK Service GmbH (Projektleitung / Verbundkoordination)
    und Zentralstelle für die Weiterbildung im Handwerk e.V. (ZWH)
  • Partnerkammern:  10 IHKs und 5 HWKs

Wann hat das Projekt gestartet und wann endet es?

  • Gestartet ist das Projekt im Januar 2016.
  • Offiziell endet es am 31. Dezember 2018.

Haben Sie noch Fragen zum Projekt? Wir beantworten Sie gerne!

 

Newsletter abbestellen